Mo, 08.07.2019
Track
Titel
Autoren
PDF

Keynote
Crossing the River by Feeling the StonesAutor

Deng Xiaoping once described managing the economy as crossing the river by feeling the stones — in other words have a direction but be adaptive. But in a world of constant change, how do you determine the right thing to do? Which pebble to tread on? How do you understand where you’re going and where you need to go? How do you know if your strategy is right? Is there even such a thing?

In this talk, we start by examining the issue of situational awareness and how it applies to technology. Using examples from government and the commercial world, we then explore how you can map your environment, identify opportunities to exploit and learn patterns of change.
 

Keynote
„DACH30: Gemeinsame Standards für agiles Lernen jenseits von Frameworks und Zertifizierungen“Autor Lutz Ehrlich

Erfahren Sie mehr zum DACH 30 Mindeststandard für Unternehmensagilität mit Agile Leads von:

  • Continental AG (Jens Paggel)
  • DB Systel GmbH (Daniel Dubbel)
  • EnBW Energie Baden-Württemberg (Lutz Ehrlich)
  • Infineon Technologies AG (Holger Neumann)
  • Schweizerische Post AG (Hartmut Gieldanowski)
  • Volkswagen Aktiengesellschaft (Stefan Waschk)
  • borisgloger consulting (Constanze Rieß)
  • WIBAS (Frank Eberhard)
  • Improuv (Christoph Mathis)
DACH 30 Marktplatz
Continental - Arbeiten mit SelbstorganisationAutor Jens Paggel, Ramona Löffler

Arbeiten mit Selbstorganisation

Agile Organisation
Strategie im agilen UmfeldAutor

Strategie lebte schon immer im Spannungsfeld zwischen langfristiger Vision und den in der Umsetzung notwendigen Entscheidungen.
Je schneller unsere Zyklen im Agilen werden, umso größer wird diese Spannung. Sie entsteht durch Entkopplung zwischen Vision und Durchführung, aber auch durch notwendige Unterschiede in der Geschwindigkeit von Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen im Unternehmen. Dieser Vortrag wird die Herausforderungen von Strategie im agilen Umfeld analysieren und einen Strategiebegriff vorschlagen, der im Agilen funktionieren kann.

Agile HR
Zukunftsfähige Arbeitswelten gestalten. Agile Chance & Leadership im Rahmen der DigitalisierungAutor

Zukunftsfähige Arbeitswelten gestalten. Agile Chance & Leadership im Rahmen der Digitalisierung

DACH 30 Marktplatz
borisgloger consulting - Beat the System - An Agile Game ExperienceAutor Stefan Reuschel-Nagel

Beat the System - An Agile Game Experience

Agile Organisation
Mythos Team - Grenzen der SelbstorganisationAutor

Kern agiler Methoden sind selbst-organisierte Teams, Eigenverantwortung und das Pull-Prinzip. Ein sportlicher Ansatz. In der Organisationsrealität sind eher häufig Kollateralschäden zu beobachten. Was geschieht, wenn Teams und Protagonisten ernst machen und sich tatsächlich selbst organisieren? Welche Friktionen geschehen in Organisationen ... und weshalb? Wie kann man vorbauen, Leitplanken setzen — und sollte man das? Oder lieber auf die survival of the fittest setzen und darauf, dass sich nach einigen Iterationen die Lage schon nivellieren wird? Fragen über Fragen. Antworten und ein paar Laserblicke auf das 'System Organisation' bietet diese Session

Agile HR
Agile meets HRAutor Kerstin Hofstetter

“Schon dieser Name - Human Resources! Laptops und Maschinen sind Ressourcen, aber Menschen doch nicht!” So oder ähnlich äußern sich Agilisten, wenn es um HR geht. Für uns ein Zeichen von fehlendem Verständnis und fehlender Kommunikation. HR wird oft als Bewahrer von starren Regeln gesehen, die für eine agile Transition ein Hindernis darstellen. Wie aber tickt HR wirklich? Wie können wir Agilisten auf unsere HR-Kollegen so zugehen, dass wir sie nicht verschrecken, sondern Verständnis für ihre Situation entwickeln? Wie können wir so zusammenarbeiten, dass Synergien entstehen und wir die vielfältigen Kompetenzen des Personalbereichs für eine agile Transition nutzen können? Wo und wie kann uns HR in der Umsetzung unterstützen?
Wir, Kerstin (HR) und Sabine (Agile Coach), arbeiten seit einiger Zeit zusammen, haben viel voneinander gelernt und möchten euch unsere Erkenntnisse vorstellen.

DACH 30 Marktplatz
Volkswagen AG - welcher Führungstyp bist Du? - Wir geben OrientierungAutor

Welcher Führungstyp bist Du? Wir geben Orientierung.

DACH 30 Marktplatz
Improuv - Mini-self assessment für Scrum Master und CoachesAutor Christoph Mathis

Teilnehmen und einen Gutschein für ein Training gewinnen

DACH 30 Marktplatz
EnBW - Wie Führungskräfte das Instrument der ambidextren Führung erlernen.Autor

Wie Führungskräfte das Instrument der ambidextren Führung erlernen.

Agile Organisation
Zu viel des Guten: Agiles Coaches als Mobbing-TreiberAutor

Wir Agilisten sind begeistert von kontinuierlicher Verbesserung, demokratischen Unternehmensstrukturen und Achtsamkeit im Umgang mit anderen Menschen. Toleranz, Lösungsfokussierung und Respekt sind Werte, die sofort alle teilen möchten.

Aber was passiert, wenn Menschen, die nicht an der Achtsamkeitsübung teilnehmen wollen, plötzlich ausgegrenzt werden? Was passiert, wenn positive Psychologie Menschen zu Abgründen zurückführt, die sie eigentlich schon überwunden hatten? Was passiert, wenn falsch verstandene Konzepte der Sozial- und Organisationspsychologie mehr kaputt machen, als sie helfen?

In diesem Vortrag möchte ich ein paar Erlebnisse teilen, die zum Teil schon grenzwertig waren – und Erklärungen anbieten und Wege zeigen, wie man als Agile Coach solcherlei vermeiden kann.

Agile HR
Der Mensch in der TransformationAutor

Für die Transformation von Organisationen gibt es im agilen Kontext Patterns, Frameworks oder Methoden. Sie zielen auf Organisationsstrukturen, Prozesse, Artefakte, Rollen und Verantwortlichkeiten ab. Zusätzlich fordern sie eine Änderung des Mindsets. Auch für diese Veränderung sollen Patterns den Rahmen schaffen. Soviel zur Transformation von Organisationen.

Und wir Menschen werden dabei einfach mit transformiert, so scheint es zumindest.

Warum sollten wir? Oder sind wir es, die sich schon in Transformation befinden und die Organisationen ziehen jetzt nach? 

Susanne beschäftigt sich mit der Frage, was eine agile Transformation von bisherigen Organisationsveränderungen unterscheidet. Essentiell sind dabei die Fragen was wir Menschen von einer solchen Transformation haben könnten, was uns daran hindert und ob diese agile Transformation für uns überhaupt ein erstrebenswertes Ziel ist.

DACH 30 Marktplatz
wibas - Lass uns spielen und die Kultur hackenAutor Tina Eisolt

Lass uns spielen und die Kultur hacken

DACH 30 Marktplatz
Telekom - Become Agile – A Learning JourneyAutor

Become Agile – A Learning Journey

Agile Organisation
Akzeptanz-Toleranz-Modell: Wieviel Diversität verträgt dein Team?Autor

Dreckige Kaffeetassen in der Büroküche stehen lassen oder wegräumen? Kreatives Schreibtisch-Chaos oder Clean-Desk-Policy? Geschweifte Klammer in diese oder die nächste Zeile? Wo immer Menschen in Gruppen zusammentreffen werden Unterschiede in Ansichten, Verhaltensweisen und Erwartungen spürbar. 

Allgemein schätzen wir ein gewisses Maß an Diversität in Teams, um unsere Arbeit und Ergebnisse von möglichst vielen Seiten beleuchten zu können. Wir brauchen die verschiedenen Einflüsse, die aus unseren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Erziehungsmustern, Umfeldprägungen, Ausbildungswegen, beruflichen Erfahrungen und Fachrichtungen zusammenkommen. Der daraus entstehende kreative Mix stärkt unsere Innovationsfähigkeit als Team.

Doch wieviel Unterschied können wir wirklich ertragen, wenn es drauf ankommt? Wieviel Andersartigkeit ist für jeden von uns tolerierbar? Was, wenn bestimmte Verhaltensweisen und Weltanschauungen sich partout nicht überein bringen lassen? Manche dieser Unterschiede sind stark genug, um die Beteiligten emotional stark zu involvieren. Daraus entstehende Konflikte werden erfahrungsgemäß eher selten angesprochen und wirklich gelöst. Damit schwelen sie in manchen Teams oder Unternehmen über Jahre, und haben das Potential, die Mitarbeiter-Zufriedenheit und letztlich auch die Produktivität massiv zu beeinträchtigen.

Das Akzeptanz-Toleranz-Modell hilft dabei, solche Unterschiede frühzeitig zu entdecken. So können Teams der Ursache möglicher Konflikte auf den Grund gehen oder diesen sogar zuvorkommen. Das Modell bietet eine Möglichkeit, die Ansichten, Verhaltensweisen und Erwartungen jedes Einzelnen auf bestimmte Themen transparent zu machen. Zum richtigen Zeitpunkt angewendet, schafft es eine adäquate Diskussionsebene über die Verschiedenheit der entdeckten Themen außerhalb von emotional belasteteten Konfliktsituationen. 
 

Agile HR
Mehr Inklusion und Engagement im Unternehmen mit Liberating StructuresAutor

Liberating Structures sind eine wachsende Sammlung von erprobten und einfach zu erlernenden Moderationswerkzeugen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie sehr gut skalieren und sehr aktivierend auf alle Beteiligten wirken.

Diese Wirkung entfachen sie durch ihre einfache Struktur und vor allem dadurch, dass sie die Kontrolle in einer Gruppe soweit wie möglich verteilen. Sie fördern die Interaktion beliebig vieler Teilnehmer gleichberechtigt und auf Augenhöhe.

Open Space, World Café und Fishbowl weisen die oben genannten Eigenschaften auf und sind sowohl auf agilen Konferenzen als auch in agilen Unternehmen bereits angekommen. Meist sprechen wir hier von Großgruppenmoderation.

Liberating Structures adressieren aber nicht nur große Gruppen, sie wirken auch im Kleinen. Durch die leichte Erlernbarkeit verbreiten sich die Strukturen schnell und haben so das Potenzial die Kultur der Zusammenarbeit auf allen Ebenen zu verändern.

Die Sammlung umfasst Strukturen für die unterschiedlichsten Zwecke: Informationen sammeln und teilen, sie in Diskussionen vertiefen, Lösungen entwickeln und Hilfestellungen anbieten – für all das und mehr finden sich eine Vielzahl von Strukturen, die sich nahezu beliebig kombinieren lassen.

In unserem Beitrag wollen wir einen kurzen theoretischen Einstieg in das Thema bieten. Im Anschluss daran probieren wir gemeinsam eine Reihe von Liberating Structures aus, rund um die Fragestellung, wie wir diese Methoden in unseren Organisationen zum Einsatz bringen können, um noch mehr Inklusion und Engagement zu ermöglichen.

Die Teilnehmer bekommen so einen konkreten praxisbezogenen Einstieg in Liberating Structures, können Strukturen direkt selbst erleben und generieren dabei Ideen, wie sie damit ihre eigene Umgebung verbessern können. Retrospektiven und Scrum Events sind nur zwei Beispiele an denen die besprochenen Strukturen direkt Mehrwert liefern können.

“1-2-4-All” – los geht’s!

 
Wrap-upAutor Lutz Ehrlich

Wrap-up

Di, 09.07.2019
Track
Titel
Autoren
PDF

Keynote
Business Agility in practice - an introduction to Beyond BudgetingAutor

The problems with traditional management, including budgeting

- The Beyond Budgeting principles and companies on the journey

- Equinor’s "Ambition to Action" model; 

    -  redefining performance - dynamic and relative with a holistic performance evaluation

    -  dynamic forecasting and resource allocation and no traditional budgets

    -  from calendar-driven to event-driven; a more self-regulating management model

- Implementation experiences and advice

Business Agility
Organizing for business agilityAutor

There is a lot of talk about how an enterprise shall be structured to achieve business agility: How can an organization look, that is able to sustainably delight customers in a profitable way?

Hierarchies are often seen as harmful. Self-organization and creating networks of people are seen as the holy grail. But apart from all the smart books, articles and blog posts about this, the question remains: how to accomplish this in an existing, very large enterprise?

In this talk I will share what I am doing trying to drive the change of a 15000 people, internationally distributed business unit at Ericsson, a 140-year-old telecom company. How to structure the organization to achieve better end-to-end collaboration, knowledge transport and idea exchange for better decision making and aligned execution? Can there be the one and only structure after all? As this is a very complex human system, I do not have a definite answer to these questions. But we have learnt a lot. I will talk about the journey we started 1 ½ years ago to explore and find our answers. I will share what we learnt, what insights we got, what potentially helpful approaches we found and how we are experimenting with parts of the organization.

Agile Transformation
Agile Transformation JourneyAutor Stuart Fish

Readiness – Transition – Evolution  -  Eine Agile Transformation ist mehr als ein Change-Projekt – es ist vielmehr eine Reise, ein Paradigmenwechsel hin zu einem ständigen Wandel. So ist ein beispielsweise ein guter Startpunkt und wichtiger Erfolgsfaktor, die richtigen Sponsoren an Board zu haben. Unsere Erfahrung ist allerdings auch, dass die Phasen meistens nicht nacheinander ablaufen, sondern immer wieder auch parallel in den Fokus rücken. In der Session werden wir vorstellen, welche Erfahrungen wir gemacht haben und die Aspekte der einzelnen Phasen genauer beleuchten.

Workshops
Experimente - wie sie uns helfen können, Verhalten zu ändernAutor

Wir sprechen viel darüber, dass Agil nicht (nur) Methoden und Prinzipien sind, sondern dass es viel mehr um die Entwicklung von Mindset und Verhalten geht.

In diesem Workshop geht es um:

- was ist denn "agiles Verhalten" und "agiles Mindset" konkret?

- was ist ein Experiment?

- wie können uns Experimente helfen, Verhalten und Mindset zu entwickeln?

- dein eigenes Experiment "to go" (Selbstversuches mit einem Experiment Canvas)

Business Agility
Business Agility - Agilität wird erwachsenAutor

In letzter Zeit taucht vermehrt der Begriff Business Agility auf. Er beschreibt eigentlich nichts neues, aber er zeigt, dass das Thema Agilität einen neuen Reifegrad erreicht hat.

Es ist Zeit, die verschiedenen Strömungen - ob sie Digitalisierung oder Agil heißen - zu konsolidieren und an einem Gesamtbild zu arbeiten. Die Session soll Input für eine solche Diskussion liefern.

Agenda:

  • Was ist Business Agility: Komponenten der Agilität
  • Strategie: die richtigen Fähigkeiten auf dem Markt bereitstellen
  • Taktisch: Strukturen und Klima schaffen, dass es im Inneren der Organisation funktioniert.
  • Operational: Details der Umsetzung (wie z.B. Devops, Architektur, Strukturen)
  • Agile führen - Authentizität, Rollenmodell entwickeln und Richtung geben
Agile Transformation
Unsere agile Lernreise - Kollegen werden ReisebegleiterAutor

Agile Coaches laufen ja am Markt rum wie Sand am Meer! Äh, ja, nö!

In 2015 starteten wir unser erstes, großes, agiles Projekt unter unglaublichem Erfolgsdruck. Schon 3 Vorgängerprojekte schafften es nicht umzusetzen und wir sollten es nun "agil" machen, weil damit ja alles "schneller, besser, günstiger" geht. Ich berichte wie sich aus diesem Agilen Projekt heraus unser "Agiles Change Team" entwickelte, mit dem wir die agile Lernreise der Versicherungskammer begleiten, welche Schwierigkeiten wir hatten und haben, welche Erfolge wir feiern und wie wir es schaffen weitere interne Reisebegleiter zu entwickeln...

Ich stelle unser Konzept vor, wie wir uns vernetzen, Formate gemeinsam ins Unternehmen tragen und neue Formate gemeinsam entwickeln.

Keynote
"From Principles to Practices" => "How principles become practices at Spotify and how they enable its growth and operations."Autor

In 2012 Henrik and Anders published a paper about scaling agile at Spotify and the “Spotify Model” was born. It since became both an inspiration and an instruction manual for building agile organisations. Sadly, more of the latter, with an implicit assumption that copying an organisational structure results in growth into agility. It is rarely so.

In this talk we’ll go back to principles that underline how Spotify grows and operates. Using the Playback Tribe (one small part of Spotify) as an example, you will be able to see how these principles translate into specific practices. Practices that don’t only relate to how we build software but ones that can be applied in many business domains. Practices which help us navigate and develop the complex adaptive system that any organisation inevitably becomes.

Business Agility
Playbook für Executives zur Agilen Transition im UnternehmenAutor

Im Rahmen des Beyond 2017 Workshop des CIO Magazins haben 40 CIO‘s, CDOs, CTOs in Mittelständischen und großen Konzernen verschiedene Themen rund um die Agile Transition erarbeitet und korrekte Maßnahmen für die Umsetzung realisiert.

Basierend auf diesen Ergebnissen werden 5 Thesen und deren erfolgreiche Maßnahmen vorgestellt und mit den Teilnehmer korrekte  Umsetzungsvarianten in Ihren Unternehmen diskutiert.

Am Ende des Vortrages haben die Teilnehmer ein erstes Playbook mit dem sie konkrete Schritte in Ihrem Unternehmen umsetzen können.

Die Thesen sind:
1. How to get started & going
2. Lotse und Schlepper statt Speedboat
3. Executive Agile Leadership understood
4. Anpassbarkeit und Veränderung jetzt vs. volle Auftragsbücher
5. Key Agile Indicators - auch Agilität ist Mess- und Überprüfbar, aber wie?

Agile Transformation
Business Agility - Warum Agile Teams nicht ausreichenAutor

Was braucht es, um als Unternehmen agil am Markt reagieren zu können? Ganz einfach: Wir führen in allen Teams Scrum/SAFe/Kanban ein und alles wird gut. Wirklich?

In diesem Vortrag tue ich einen Schritt zurück und überlege, was Organisationen wirklich davon abhält, in einer VUCA Welt schnell zu reagieren und was man dafür verändern muss. Die gute Nachricht: Man muss gar nicht alle Teams agilisieren. Die schlechte Nachricht: Die notwendigen Änderungen gehen viel tiefer und betreffen vor allem Selbstverständnis, Aufgaben und Organisation des Managements.

Workshops
Die U-Theorie als Co-Creation-ProzessAutor Christian Dähn

In unseren Worten ist die Theorie U von Otto Scharmer ein Innovationsprozess ähnlich wie Design Thinking nur mit mehr Tiefgang. Dieser ermöglicht nicht nur bei den Teilnehmenden eine Begegnung auf einer anderen, tieferen Ebene mit sich selbst und miteinander sondern auch die Co-Creation von gesellschaftsfähigen Produkten und Dienstleistungen.

In unserem Workshop nähern wir uns der Theorie U zunächst und in Kürze für die grobe Einordnung auf der theoretischen Ebene. Danach geht es dann auch gleich ans Eingemachte.

Durch verschiedene Übungen in Kleingruppen lernen wir die folgenden 4 Phasen des Prozesses kennen:

  1. Co-Initiating: Gemeinsame Intentionsbildung
  2. Co-Sensing: Gemeinsame Wahrnehmung durch Öffnung des Denkens
  3. Presencing: Gemeinsame Willensbildung durch Öffnung des Fühlens
  4. Co-Evolving / Co-Creation: Gemeinsames Erproben und Gestalten durch Öffnung des Willens

Übungen haben dabei zum Beispiel folgenden Fokus:

  • Verschiedene Ebenen des Zuhörens & Redens
  • (Selbst-)Reflektion
  • Meditation
  • Journaling
Business Agility
Organising around value with Value StreamsAutor Stuart Fish

Organising around value entails considerable benefits to agility at scale empowering organisations to focus on delivering value, reduce time-to-market, and learn faster. Value Streams in the context of Lean product development, represent a realisation of Systems Thinking in establishing an end-to-end collaboration to optimise flow of value.
In this session we'll share our experience in working with different organisations to move towards value streams. We'll briefly touch upon the concept of Value Streams, tips to consider and pitfalls to avoid when creating value streams, and the journey from silo'ed organisations to value streams and back down to "micro" value streams.

Agile Transformation
Additive AgileAutor Florian Lassan

As a leading provider of solutions and machines for additive manufacturing (3D Printing with laser sintering), Krailling based EOS GmbH is working with its clients to enable a more Agile approach to hardware development. At the same time, EOS is going through an Agile transformation itself, that started in Software development three years ago and is spreading across the organisation.

In this session we will share insights and experiences on Agile approaches in a mechanical engineering environment, both with our clients and within EOS. What worked? What didn't work? Which work hacks proved valuable? What are the limitations of Agile in mechanical engineering, and how are we going to deal with them?

(We aim for a co-presentation of an internal Agile Coach and a solution consultant working with clients of EOS, playing presentation Ping-Pong)

Workshops
Wie entsteht Nutzen?Autor

    

Business Agility
Willkommen im agilen LaborAutor Tamara Schopka

Die Erwartungen waren hoch. Wir haben sie nicht erfüllt. Und trotzdem nicht enttäuscht.

„Agile Transformation außerhalb der IT“ als eine der wichtigsten strategischen Initiativen bei einem mittelständischen Finanzdienstleister mit 350 Mitarbeitern, das weckt Erwartungen: ein Roll-out-Plan mit verschiedenen Ausbaustufen, ausgefallene Frameworks und strukturelle Veränderungen in der Unternehmensorganisation.

Doch anstatt nun alle Mitarbeiter in Scrum und Design Thinking zu schulen, haben wir bewusst nach Alternativen gesucht, um Agilität als Haltung zu vermitteln. Und zwar nicht in der täglichen Arbeit, sondern dort, wo wir sowieso mit Komplexität konfrontiert sind: bei Veränderungen. Mit Lean Change konnten wir Agilität quasi durch die Hintertür einführen. Also nicht über agile Frameworks, sondern durch Fokussierung auf Mehrwert und Experimentieren.

Dadurch haben wir es innerhalb eines halben Jahres geschafft, dass Veränderung zum Alltag geworden ist. Probleme werden erkannt, benannt, analysiert und durch die Teams angegangen. Wie das gelungen ist, das berichten wir in unserem Vortrag.

Agile Transformation
Wir machen Heavy Metal! - eine Geschichte der agilen Transition in Hardware-TeamsAutor

"Du, was Du mit Scrum machst - das ist Software. Klappt das bei uns auch? Wir sind anders, wir machen eher Heavy Metal…" So fing unser Gespräch an. Was mir von Anfang an gefiel ist mit wieviel Zuwendung mein erster „Hardware-Kunde“ über seine Produkte sprach. Und es war tatsächlich Heavy Metal – viel Hardware, aber auch viel Software. „Natürlich kann man Hardware mit Scrum entwickeln“ - sagte ich. “Scrum als Framework ist unabhängig von den Bestandteilen des Produkts“ – fügte ich noch hinzu. “Aber passt das zu uns? Wie gesagt, wir sind super-speziell.“ – sagte er, um das Gespräch über sein Unternehmen zu eröffnen. Diese Geschichte der agilen Transition, mitsamt meinen Learnings aus den Projekten der letzten drei Jahre mit Einsatz von Scrum in der Robotik, Hausgeräten sowie Maschinen- und Anlagenbau, möchte ich mit den Teilnehmern von Agile World teilen.