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Agile HR Mo, 08.07.2019 Forum 2
Autor(en)
Zeitraum
16:45 - 17:30

Liberating Structures sind eine wachsende Sammlung von erprobten und einfach zu erlernenden Moderationswerkzeugen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie sehr gut skalieren und sehr aktivierend auf alle Beteiligten wirken.

Diese Wirkung entfachen sie durch ihre einfache Struktur und vor allem dadurch, dass sie die Kontrolle in einer Gruppe soweit wie möglich verteilen. Sie fördern die Interaktion beliebig vieler Teilnehmer gleichberechtigt und auf Augenhöhe.

Open Space, World Café und Fishbowl weisen die oben genannten Eigenschaften auf und sind sowohl auf agilen Konferenzen als auch in agilen Unternehmen bereits angekommen. Meist sprechen wir hier von Großgruppenmoderation.

Liberating Structures adressieren aber nicht nur große Gruppen, sie wirken auch im Kleinen. Durch die leichte Erlernbarkeit verbreiten sich die Strukturen schnell und haben so das Potenzial die Kultur der Zusammenarbeit auf allen Ebenen zu verändern.

Die Sammlung umfasst Strukturen für die unterschiedlichsten Zwecke: Informationen sammeln und teilen, sie in Diskussionen vertiefen, Lösungen entwickeln und Hilfestellungen anbieten – für all das und mehr finden sich eine Vielzahl von Strukturen, die sich nahezu beliebig kombinieren lassen.

In unserem Beitrag wollen wir einen kurzen theoretischen Einstieg in das Thema bieten. Im Anschluss daran probieren wir gemeinsam eine Reihe von Liberating Structures aus, rund um die Fragestellung, wie wir diese Methoden in unseren Organisationen zum Einsatz bringen können, um noch mehr Inklusion und Engagement zu ermöglichen.

Die Teilnehmer bekommen so einen konkreten praxisbezogenen Einstieg in Liberating Structures, können Strukturen direkt selbst erleben und generieren dabei Ideen, wie sie damit ihre eigene Umgebung verbessern können. Retrospektiven und Scrum Events sind nur zwei Beispiele an denen die besprochenen Strukturen direkt Mehrwert liefern können.

“1-2-4-All” – los geht’s!

Daniel Hommel
Emendare
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Daniel hat ursprünglich Informatik studiert und war längere Zeit in klassischen, als auch in agilen Projekten als Softwareentwickler unterwegs. Anschließend war er mehrere Jahre für verschiedene Teams und Organisationen als ScrumMaster tätig. In den letzten Jahren wirkt Daniel vor allem Team übergreifend und auf Unternehmensebene. Daniel ist ausgebildeter Co-Active Coach und nimmt am Leadership Gift Programm von Christopher Avery teil. Er organisiert eine der Scrum User Groups in Stuttgart, trägt zur Organisation des lokalen ICF Chapter bei und ist in der lokalen Liberating Structures Community aktiv. Man findet ihn auf agilen Konferenzen häufig in der Coaching Clinic, wo er gerne viel zeit verbringt und anderen Teilnehmern hilft mit ihrem individuellen Problem einen Schritt weiter zu kommen.